Das letzte Jahreswechselrezept kommt von mir


Jaaa, ich weiß, ich bin spät dran. Nur kann ich nicht anders als dieses Rezept zu posten, auch wenn es mehr zur Weihnachtszeit und zum Jahreswechsel gehört. Es gibt viele Worte bzw. Begrifflichkeiten für diese kleine, unscheinbare Köstlichkeit. Ich sage „Neujahrsröllchen“ oder „Neujahrskuchen“, andere sagen aber auch „Krüllkuchen“ oder „Eiserkuchen“.

Worum es sich genau handelt wird den Meisten nicht klar sein. Ich spreche hier von einer feinen Waffel die es bei uns im Friesland, aber auch in anderen norddeutschen Gegenden zur Weihnachtszeit bzw. zum Jahreswechsel gibt.

Das zum Backen der Waffeln benötigte Hörncheneisen habe ich Anfang Dezember zum Geburtstag geschenkt bekommen. Leider habe ich es bis zum Jahresende nicht geschafft die knusprige Köstlichkeit zu zubereiten, weshalb ich erst jetzt Neujahrskuchen gebacken habe.
Mein Rezept lautet:

  • ½ Liter Wasser
  • 200 g Kandis
  • 200 g Butter
  • 450 g Mehl
  • 1 Ei
  • Gewürze wie Anis und Kardamom

Die Vorgehensweise:
Der Kandis wird in dem Wasser aufgelöst, beschleunigt wird der Vorgang wenn man das Wasser langsam erhitzt und den Kandis im warmen Wasser auflöst.
Nebenbei kann man die Butter mit dem Ei schaumig rühren.
Nachdem der Kandis aufgelöst ist und das Wasser nur noch (höchstens) handwarm ist, kann das Kandiswasser zur Butter/Eimischung hinzugeben und verrührt werden. Jetzt wird das Mehl mit eingerührt.
Zum Schluss wird der Teig nach Belieben mit Anis und Kardamom gewürzt.
Nach einigen Stunden Ruhezeit kann der Teig Löffelweise im Hörncheneisen ausgebacken werden. Sobald die Neujahrskuchen die erwünschte Bräunung erreicht haben, rollt man die Waffeln zu einem Hörnchen.
Fertig sind die Neujahrskuchen. Wie die meisten Friesen, lassen wir uns die Neujahrskuchen zu einer guten Tasse Tee schmecken.

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