Labskaus

Wie so oft spalten sich hier die Meinungen. Die einen können sich reinsetzen, andere ekelt schon der Gedanke daran.. ich gehöre ganz eindeutig zu denen die Labskaus gerne essen. Für alle die eher Kontra Labskaus sind folgt jetzt eine eher unappetitliche Bilderreihe. Aber jeder der gerne Labskaus isst wird sich über eine bebilderte Anleitung sicher freuen. Wie die Insider unter euch wissen werden, ist Labskaus eine Armeleutespeise und wurde aufgrund der damaligen Zahngesundheit sehr feingekocht. Jeder der schon mal ein Rezept für diese Leckerei im Internet gesucht hat, wird auf Rezepte mit diversen Zutaten gestoßen sein. Manche machen Labskaus mit Fisch, andere ohne.. In mein Labskaus gehören nur wenige Zutaten.

500 g Kartoffeln

1 Dose Cornedbeef

Rotebeete aus dem Glas nach Bedarf

1 große Zwiebel

Und jetzt Schritt für Schritt:

Die Kartoffeln schälen, klein würfeln und ein grobes Kartoffelstampf (kein Püree) kochen. Das Kartoffelstampf kommt später ins Spiel.

Zwiebeln kleinwürfeln und glasig braten.

Das Cornedbeef etwas zerkleinern und zu den glasigen Zwiebeln in den Topf geben.

Die Rotebeete sollte nach Bedarf dosiert werden, der eine mag mehr, der andere weniger. Die gewünschte Menge Rotebeete wird ganz fein gewürfelt und kommt dann mit in den Topf.

Jetzt kommt auch das grobe Kartoffelstampf zur Mischung.

Auch ein Schuss vom Rotebeetesaft (aus dem Glas) kommt mit in den Topf.

Zu Letzt wird mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

Als Beilage dient ein Spiegelei, ein Rollmops, saure Gürkchen und etwas Rotebeete.

Guten Appetit.

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Rustikale Kartoffelpfanne mit Kürbiskernen

Laut einem bekannten deutschen Wörterbuch bedeutet rustikal unter anderem ländlich, bäuerlich, deftig und herzhaft. Genau die eben aufgezählten Attribute verbinde ich mit meiner rustikalen Kartoffelpfanne. Wenn Kartoffeln, rohe Bratwurst und Erbsen nicht rustikal sind weiß ich auch nicht. Allerdings verleihen Kürbiskerne dem Gericht eine feine, fast nussige Note. Jetzt seid ihr gefragt. Zum nachkochen braucht ihr:

  • 500 g festkochende Kartoffeln
  • 2 rohe Bratwürste
  • eine Handvoll TK Erbsen
  • eine Handvoll TK Bohnen
  • Kürbiskerne (menge nach Belieben)

Zunächst müssen die Kartoffeln als Pellkartoffeln mit Schale gegart werden, dies kann auch schon einige Stunden vor dem Zubereiten der eigentlichen Kartoffelpfanne passieren. Die gargekochten Kartoffeln müssen gepellt und grob gewürfelt werden, hierbei sollte nicht außeracht gelassen werden dass es sich um eine rustikale Kartoffelpfanne handelt, es darf also kein Kartoffelwürfel dem anderen gleichen 😉 . Die Kartoffelstücke werden in einer großen Pfanne, oder einem Wok, scharf angebraten. Hinzu kommt die rohe Bratwurst, diese muss gar nicht klein geschnitten werden, sondern kann einfach aus dem Darm gedrückt werden. So entstehen kleine Hackbällchen die in der Kartoffelpfanne mit angebraten werden. Sind alle „Hackbällchen“ angebraten, kommen die Bohnen und die Erbsen ins Spiel. Kurz vor Ende der Garzeit werden die Kürbiskerne in die Pfanne gegeben. Gewürzt wird mit Pfeffer, Salz und etwas Paprika.

Ich hoffe euch gefällt dieses ländlich angehauchte Gericht.

Mein erster Grünkohl


Auch wenn die kalte Jahreszeit ihren Job derzeit nicht zu ernst nimmt und wir dem Gefrierpunkt fern bleiben, möchte ich euch meinen ersten Grünkohl nicht vorenthalten.
Und so habe ich meinen ersten Grünkohl gekocht:
Ich habe zwei große Zwiebeln in kleine Würfel geschnitten und in einem großen Topf glasig gebraten. Anschließend habe ich 1,5 kg gefrorenen Grünkohl (den es hier küchenfertig zu kaufen gibt) zu den Zwiebeln gegeben und kurz mit angebraten. Nach wenigen Minuten wird mit einem Liter Wasser abgelöscht. Nach einer halben Stunde Garzeit (bei mittlerer Temperatur) werden ein Stück Speck und ein Stück Kassler hinzugegeben. Nach einer weiteren halben Stunde können Kochwurst und Pinkel (eine grobe Grützwurst) mit in den Topf einziehen. Wenn die Würste eine halbe Stunde mit gegart wurden, kann die komplette Fleischeinlage entfernt werden. Jetzt kann mit Senf und Salz gewürzt werden.  Kurz vor dem Servieren kann die „Brühe“ mit Haferflocken gebunden werden.

Als Beilage dienen Kartoffeln, Bratkartoffeln und die gesamte Fleisch- und Wursteinlage (wobei wir den Speck nur für den Kochvorgang genutzt haben, wir mögen es nicht so fettig).

…auch wenn das Wetter uns im Stich lässt, lasst es euch schmecken 😉

Veröffentlicht in Lina köchelt ♥

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