„Monsterbrot“ Mischbrot mit Sauerteig hergestellt

Jetzt ist es schon wieder einige Tage her, der Tag der gesunden Ernährung hat mir endlich den passenden Anlass geliefert um euch meinen Brotbackeifer zu beichten. Seit vielen Wochen gab es in unserem Haushalt kein gekauftes Brot. Erst waren es merkwürdige Versuche, mittels einer Tüte backfertigem Sauerteig oder Trockenhefe, Brote zu backen. Nach ein, zwei gescheiterten Versuchen wusste ich, dass wenn ich den Plan kein Brot mehr zu kaufen umsetzen wollte, einen echten Sauerteig in mein Leben lassen musste. Wie viele Menschen die unbedingt leckeres Brot backen möchten, es bisher aber noch nie versucht haben, hatte ich eine riesen Angst davor mich an einen Sauerteig zu wagen. Tagelang tat ich nichts als zu recherchieren und mich schlau zu lesen. Immer mehr Angst vor dem Sauerteig machte sich breit… doch ich war sicher, nur wenn ich es schaffte einen Sauerteig mein Eigen zu nennen, würde ich um das blöde Brotkaufen herum kommen. An dieser Stelle fragt sich der eine oder andere warum ich mich so anstelle und nicht einfach wie so ziemlich jeder Mensch mein Brot im Supermarkt kaufe. Dazu mag ich jedoch gar nicht viel sagen, schaut euch die Zutatenlisten auf den Brotverpackungen an und ihr wisst Bescheid…

Meine Rettung war dieses Forum. Hier las ich mehrere Stunden, machte Notizen und wagte es dann endlich… Allen denen es ähnlich geht, lege ich diese Seite wirklich ans Herz. Lasst euch nicht verunsichern und traut euch 😉

Dass ich mittlerweile Brot mit meinem eigenen Sauerteig backe verdanke ich nur der eben verlinkten Internetseite, weshalb ich an dieser Stelle auch nicht weiter auf die Herstellung eines Sauerteiges eingehen möchte… jetzt machen wir einen Zeitsprung, wir befinden uns in der Gegenwart:

Mein Sauerteig wohnt die ganze Woche im Kühlschrank und wird in regelmäßigen Abständen mittels der Einstufenführung zum Leben erweckt. Ich backe meine Brote bisher nur nach diesem Rezept. Und ich werde erst ein anderes Rezept testen wenn dieses mir zum Hals raushängt (spätestens dann beherrsche ich das Rezept im Schlaf)  😉

Anjas Mischbrot lässt sich stark variieren ,was ich während meiner zahlreichen Backorgien erfahren konnte. Ich backe das Brot mit etwas weniger Wasser da mein Sauerteig schon recht flüssig ist. Ab und zu gebe ich etwas Kümmel zum Teig hinzu und auch andere Mehlsorten verträgt dieses Rezept. Oft gebe ich etwas mehr Roggen- oder sogar Dinkelmehl hinzu. Hauptsache die Mehlmenge stimmt am Ende. Das Formen der Brote muss ich noch üben und wie ,0Anhand dieser Bilder zu sehen ist, lässt sich leicht erklären warum ich mein Brot Monsterbrot nenne. Ein solcher Brotlaib nimmt ein ganzes Bachblech ein und reicht für uns (zwei Vielbrotesser) Ca. 14  Tage. Ich viertele den Laib und friere min. zwei Teile ein. Ein großer Teil eines Viertels überlebt den ersten Abend nach dem Backen meist nicht und wird zu einer Traumhaften Brotzeit verarbeitet. Ich hoffe ich konnte euch ein wenig ermuntern. Brotbacken macht unheimlich viel Spaß…

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Gewürzbrot

Von einer lieben Mitschülerin habe ich das Rezept für dieses Gewürzbrot erhalten, wobei ich es ein wenig abgewandelt habe. Weggelassen habe ich zum Beispiel den Mohn und das Backpulver habe ich durch Hefe ersetzt. Heraus gekommen ist ein super leckeres Brot, das Aromatisch nach Curry schmeckt. Auch wenn das Brot in diesem Fall der Protagonist ist, passten der Thunfischaufstrich, die Kräuter- und die Knobibutter (alle drei selbst zubereitet) bestens dazu.

Hier das Originalrezept:

  • 325 g Mehl
  • 3 TL Backpulver
  • 1 Msp. Salz
  • 1 Msp. Cayenne-Pfeffer
  • 2 TL Curry
  • 2 TL Mohn
  • 25 g Butter, in kleinen Stücken
  • 150 ml Milch
  • 1 Ei, verquirlt

Die trockenen Zutaten sollten vermengt und anschließend in eine Schüssel gesiebt werden. Dann die Butter mit den Fingern darin verreiben, bis ein krümeliger Teig entsteht. Jetzt müssen die Milch und das Ei dazugegeben werden und die Masse zu einem festen und glatten Teig geknetet werden. Nach mehreren Minuten kneten wird der Laib geformt und anschließend bei 190°C 30 bis 45 Minuten gebacken, wobei die genaue Backzeit von der Form des Brotes abhängt. Ich wünsche euch einen guten Start in die Woche und gutes Gelingen 😉

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