Labskaus

Wie so oft spalten sich hier die Meinungen. Die einen können sich reinsetzen, andere ekelt schon der Gedanke daran.. ich gehöre ganz eindeutig zu denen die Labskaus gerne essen. Für alle die eher Kontra Labskaus sind folgt jetzt eine eher unappetitliche Bilderreihe. Aber jeder der gerne Labskaus isst wird sich über eine bebilderte Anleitung sicher freuen. Wie die Insider unter euch wissen werden, ist Labskaus eine Armeleutespeise und wurde aufgrund der damaligen Zahngesundheit sehr feingekocht. Jeder der schon mal ein Rezept für diese Leckerei im Internet gesucht hat, wird auf Rezepte mit diversen Zutaten gestoßen sein. Manche machen Labskaus mit Fisch, andere ohne.. In mein Labskaus gehören nur wenige Zutaten.

500 g Kartoffeln

1 Dose Cornedbeef

Rotebeete aus dem Glas nach Bedarf

1 große Zwiebel

Und jetzt Schritt für Schritt:

Die Kartoffeln schälen, klein würfeln und ein grobes Kartoffelstampf (kein Püree) kochen. Das Kartoffelstampf kommt später ins Spiel.

Zwiebeln kleinwürfeln und glasig braten.

Das Cornedbeef etwas zerkleinern und zu den glasigen Zwiebeln in den Topf geben.

Die Rotebeete sollte nach Bedarf dosiert werden, der eine mag mehr, der andere weniger. Die gewünschte Menge Rotebeete wird ganz fein gewürfelt und kommt dann mit in den Topf.

Jetzt kommt auch das grobe Kartoffelstampf zur Mischung.

Auch ein Schuss vom Rotebeetesaft (aus dem Glas) kommt mit in den Topf.

Zu Letzt wird mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

Als Beilage dient ein Spiegelei, ein Rollmops, saure Gürkchen und etwas Rotebeete.

Guten Appetit.

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Gemüse Nudelauflauf

Ja, man kann es kaum erkennen. Um ehrlich zu sein muss ich euch in nächster Zeit häufiger mit derartig blöden Fotografien belästigen. Dass ich keine Fotografin bin verraten die Bilder meines Blogs seit der ersten Minute, doch in letzter Zeit gelingen mir die Fotos zu meinen Kochideen schlechter denn je.

Was dieses Bild zeigen soll, kann man der Überschrift entnehmen. Es handelt sich um einen ganz einfachen Nudelauflauf mit Gemüse. So wie ihn jeder gern mag, mit Tomatensauce und Sahne. Dieses Mal hatten wir Lust auf Zucchini, bzw. Zucchino, schließlich habe ich nur ein Exemplar des Gartenkürbisses klein geschnitten. Außerdem fanden Tomaten, Karotten und Paprika in dem Auflauf Platz. Übergossen mit einer Mixtur aus meiner flotten Tomatensauce und Sahne habe ich die vorgekochten Nudeln mit einer ordentlichen Portion Käse im Ofen überbacken.

Wieder mal so schrecklich einfach, aber soooo lecker.

Rustikale Kartoffelpfanne mit Kürbiskernen

Laut einem bekannten deutschen Wörterbuch bedeutet rustikal unter anderem ländlich, bäuerlich, deftig und herzhaft. Genau die eben aufgezählten Attribute verbinde ich mit meiner rustikalen Kartoffelpfanne. Wenn Kartoffeln, rohe Bratwurst und Erbsen nicht rustikal sind weiß ich auch nicht. Allerdings verleihen Kürbiskerne dem Gericht eine feine, fast nussige Note. Jetzt seid ihr gefragt. Zum nachkochen braucht ihr:

  • 500 g festkochende Kartoffeln
  • 2 rohe Bratwürste
  • eine Handvoll TK Erbsen
  • eine Handvoll TK Bohnen
  • Kürbiskerne (menge nach Belieben)

Zunächst müssen die Kartoffeln als Pellkartoffeln mit Schale gegart werden, dies kann auch schon einige Stunden vor dem Zubereiten der eigentlichen Kartoffelpfanne passieren. Die gargekochten Kartoffeln müssen gepellt und grob gewürfelt werden, hierbei sollte nicht außeracht gelassen werden dass es sich um eine rustikale Kartoffelpfanne handelt, es darf also kein Kartoffelwürfel dem anderen gleichen 😉 . Die Kartoffelstücke werden in einer großen Pfanne, oder einem Wok, scharf angebraten. Hinzu kommt die rohe Bratwurst, diese muss gar nicht klein geschnitten werden, sondern kann einfach aus dem Darm gedrückt werden. So entstehen kleine Hackbällchen die in der Kartoffelpfanne mit angebraten werden. Sind alle „Hackbällchen“ angebraten, kommen die Bohnen und die Erbsen ins Spiel. Kurz vor Ende der Garzeit werden die Kürbiskerne in die Pfanne gegeben. Gewürzt wird mit Pfeffer, Salz und etwas Paprika.

Ich hoffe euch gefällt dieses ländlich angehauchte Gericht.

Flotte Tomatensauce

Dazu mag ich gar nicht viel sagen, ich sag nur: „jetzt aber flott“.

Nehmt euch schnell eine Zwiebel, ein wenig Knoblauch sowie eine Dose gehackte Tomaten und ein paar Kräuter. Nun müsst ihr die Zwiebeln grob würfeln und in einem kleinen Topf anbraten. Jetzt kommen die restlichen Zutaten und ein Schuss Wasser hinzu. Sind alle Zutaten vermengt müssen sie einmal aufkochen. Anschließend wird die Soße püriert und gewürzt.

Und jetzt flott genießen.

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Vollkornspaghetti mit Tomatenbolognese


Hmmm, ich komme aus dem Schwärmen und Schmatzen gar nicht raus. Ich bin mir zwar sehr sicher dass man eine echte Bolognese nicht so kocht, wie ich sie koche. Aber eins weiß ich, millionen von Menschen braten Hackfleisch an und gießen ein Gemisch aus Wasser und einem undefinierbaren Tüteninhalt drüber. Nach wenigen Minuten kochen nennen diese Menschen das was sich im Topf befindet Bolognese, dazu gibt es dann vermutlich matschige Nudeln… Aber nicht mit mir.

 
Ich koche meine Tomatenbolognese so:
Ich brate eine feingewürfelte Zwiebel vorsichtig an und gebe sobald die Zwiebel glasig ist, ca. 600 g gehacktes hinzu. Nachdem alles körnig gebraten ist, gebe ich Knoblauch und 3 feingewürfelte Möhren zum Hack dazu. Alles gut anbraten und eine Dose gehackte Tomaten, sowie eine Packung passierte Tomaten und 300 ml Brühe hinzugeben. Jetzt heißt es köcheln, köcheln und nochmals köcheln. Am besten 2 Stunden bei niedriger Hitze kochen lassen. Abschließend wird gewürzt und zwar mit frischen Kräutern, Pfeffer und Salz und gegen die Säure der Tomaten hilft etwas Zucker.
Wir haben richtig leckere Vollkornspaghetti dazu gegessen und über das angerichtete Essen noch etwas frischgeriebenen Parmesan gegeben. LECKER!

 
Und wie gesagt, sicher kocht man das nicht so, aber wer kocht schon eine originale Bolognese? 😉

Eiersalat


Hartgekochte Eier, Erbsen, Kochschinken, Joghurt und der Übeltäter namens „Mayonnaise“. Diese Zutaten ergeben einen leckeren Eiersalat. Aus meiner selbstgemachten Mayo, etwas Joghurt, verschiedenen Kräutern und Salz und Pfeffer habe ich das Dressing zubereitet. Je nachdem wie viel Salat man am Ende haben möchte benötigt man eine entsprechende Menge hartgekochter Eier, diese werden nach Belieben kleingeschnitten. Genauso wird der Kochschinken kleingeschnitten und mit den Eiern in eine Schüssel gegeben. Ebenfalls nach beliebiger Menge, sollten TK-Erbsen die zuvor gegart wurden, zu der Eier- Schinkenmischung gegeben werden. Abschließend muss nur noch dass Dressings hinzugegeben werden (wobei ich nur gerade so viel hinzugegeben habe das daraus eine cremige Masse wurde). So ein Eiersalat schmeckt gut zu Pellkartoffeln. 😉

Mayo Variabel


Vor kurzem habe ich das Rezept für selbstgemachte Mayonnaise online gestellt. Wie jeder weiß schmeckt Mayo nicht nur zu Pommes. Aus Mayo lassen sich tolle Dinge wie Dressings und Soßen machen.  Grundsätzlich gebe ich ein wenig Joghurt zu meiner Mayo hinzu, so strecke ich das Ergebnis und mache das Ganze „leichter“.

Das was ich euch heute vorstelle, ist eine Mayo mit Kräutern und Tomatenmark und wurde von uns als „Remoulade“ für belegte Brötchen genutzt. Ihr seht, Mayonnaise kann sehr variabel eingesetzt werden und im richtigen Maß ist sie nicht nur der oft ausgeschimpfte Dickmacher, sondern ein leckerer Begleiter von vielen Speisen.

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Möhren- Kokossuppe

Ich bin kein großer Fan von Kokos. Kokosduft spricht mich nicht an. Starker Kokosgeschmack gefällt mir nicht.

Aber … ich bin der Meinung dass man so oft man nur kann, über seinen Schatten springen sollte und immer und immer wieder versuchen sollte Dinge die einem nicht sehr zusagen zu testen.
Aus diesem Grund bin ich auf diese oberleckere Möhrensuppe mit Kokosmilch gekommen. Je nach Geschmack lässt sich hier weniger oder mehr Kokosmilch unterbringen, was den Geschmack dementsprechend verändert. Aus 600 g kleingeschnitten Möhren die ich in einem Liter Gemüsebrühe weichgekocht habe, entstand nach dem pürieren eine cremige Suppe. Da ich sie ganz fein haben wollte, habe ich die Suppe passiert und anschließend mit einer halben Dose Kokosmilch sowie Salz, Pfeffer, Paprika und ein wenig Curry abgeschmeckt.

Dazu gab es selbstgebackenes Brot… lecker, lecker…

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Mit Couscous gefüllte Paprika


Endlich war es soweit. Wir haben es gewagt. Es gab gefüllte Paprika mit Couscous. Das erste Mal, das es Couscous in meiner Küche gab…
Den Couscous habe ich entsprechend dem Zubereitungsvorschlag der Verpackung  gegart. Anschließend habe ich eine leckere Masse aus Couscous, Tomaten und Fetakäse zubereitet. Außerdem kam eine kleingewürfelte Zwiebel und Knoblauch hinzu. Abgeschmeckt habe ich dann mit ein wenig Tomatenmark, Salz, Pfeffer und Paprikagewürz. Nachdem füllen der Paprika habe ich die Paprika im Backofen gegart.

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Mein erster Grünkohl


Auch wenn die kalte Jahreszeit ihren Job derzeit nicht zu ernst nimmt und wir dem Gefrierpunkt fern bleiben, möchte ich euch meinen ersten Grünkohl nicht vorenthalten.
Und so habe ich meinen ersten Grünkohl gekocht:
Ich habe zwei große Zwiebeln in kleine Würfel geschnitten und in einem großen Topf glasig gebraten. Anschließend habe ich 1,5 kg gefrorenen Grünkohl (den es hier küchenfertig zu kaufen gibt) zu den Zwiebeln gegeben und kurz mit angebraten. Nach wenigen Minuten wird mit einem Liter Wasser abgelöscht. Nach einer halben Stunde Garzeit (bei mittlerer Temperatur) werden ein Stück Speck und ein Stück Kassler hinzugegeben. Nach einer weiteren halben Stunde können Kochwurst und Pinkel (eine grobe Grützwurst) mit in den Topf einziehen. Wenn die Würste eine halbe Stunde mit gegart wurden, kann die komplette Fleischeinlage entfernt werden. Jetzt kann mit Senf und Salz gewürzt werden.  Kurz vor dem Servieren kann die „Brühe“ mit Haferflocken gebunden werden.

Als Beilage dienen Kartoffeln, Bratkartoffeln und die gesamte Fleisch- und Wursteinlage (wobei wir den Speck nur für den Kochvorgang genutzt haben, wir mögen es nicht so fettig).

…auch wenn das Wetter uns im Stich lässt, lasst es euch schmecken 😉

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