Frischkäsetorte mit Kirschen

Sonntag ist der Tag in der Woche an dem die meisten, die meiste Zeit haben. Ich verbringe meine Zeit dann gerne in der Küche um anschließend mit einer Leckerei vom Sofa aus in die Glotze zu starren. Und wenn mir mal nach Kuchen bzw. Torte ist, aber nicht nach backen, dann wird es wieder Zeit für ein Kuchen- oder Tortenrezept ohne backen.

Vor gar nicht so langer Zeit habe ich deshalb einen Frischkäsekuchen, ohne backen „gebacken“. Das Rezept stammt aus dem „Super Käsekuchen“ Backbuch von Dr.Oetker. Das Buch hatte ich mir von einer Freundin ausgeliehen…

Und das wird benötigt:

  • 150 g Löffelbiskuit
  • 125 g Butter
  • 1 Glas Sauerkirschen
  • 3 Blatt Gelatine
  • 200 g Frischkäse
  • 400 g Schlagsahne
  • 50 g Zucker
  • 2 EL Zitronensaft (Ich hatte nur Orangen da, ging auch super)
  • 1 Pck. Klarer Tortenguss

Und so wird’s gemacht:

Zuerst werden die Löffelbiskuit zerkleinert, die geht gut in einem Gefrierbeutel. Die Butter wird in einem Topf zerlassen und anschließend werden die Löffelbiskuitkrümel hinzugegeben.

Die Butterkrümelmasse wird in einer mit Backpapier ausgelegten Springform zu einem festen Boden gearbeitet. Mit Hilfe einer Gabel geht das recht gut.

Jetzt werden die Kirschen abgetropft, der Saft darf dabei nicht verloren gehen und muss aufbewahrt werden. Die Kirschen werden auf dem Tortenboden verteilt und anschließend in den Kühlschrank gestellt.

Die Gelatine muss nach Packungsanleitung einweichen. Der Frischkäse wird mit 100 g Sahne, dem Zucker und dem Zitronensaft vermengt. Die Gelatine ausdrücken und bei ganz niedriger Temperatur in einem kleinen Topf schmelzen lassen. In die aufgelöste Gelatine wird jetzt ein Löffel der Frischkäsemasse gerührt. Auf den ersten Löffel folgen drei bis vier weitere, wobei jeder Löffel komplett verrührt werden sollte, dann folgt die restliche Frischkäsemasse.

Nach einiger Zeit im Kühlschrank sollte die Frischkäsemasse eindicken. Ist dieser Moment gekommen, wird die Masse auf dem Tortenboden verteilt und verschwindet dann für eine Stunde erneut im Kühlschrank.

Ist die Stunde im Kühlschrank um, werden der Saft der Kirschen und das Tortengusspulver wie in der Packungsanleitung beschrieben zu einem Guss verarbeitet. Der fertige Guss wird auf dem Tortenboden verteilt. Zuletzt wird mittels eines Zahnstochers eine Marmorierung in den Guss gezogen.

Nach einer weiteren Stunde im Kühlschrank ist die Torte fertig.

Auch wenn bei dieser Frischkäsetorte nicht gebacken werden muss, ein Aufwand ist trotzdem vorhanden ^^ …der Aufwand lohnt allerdings, denn das Fazit lautet „Lecker“.

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Snickers Muffins

Mhhhh, hmmm, yammie… Lecker Muffins mit dem feinen Erdnussgeschmack von Snickers. Einfache Zutaten die ich immer im Haus habe, plus einen Snickers und ein wenig Erdnussbutter geben super leckere Muffins aus denen man mit einem passenden Topping sicher auch super leckere Cupcakes zaubern kann.

Schon vor dem vermengen der Zutaten wird der Backofen auf 160° C Umluft vorgeheizt. Wie immer bei Muffins werden die trockenen und die nassen Zutaten einzeln vermengt.

In einer großen Schüssel werden

  • 160 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 0,5 TL Natron
  • 1 Snickers (kleingeschnitten)

vermengt.

In einer anderen Schüssel (z.B. Messbecher) müssen

  • 1 Ei
  • 50 g Zucker
  • 30 g Erdnussbutter
  • 50 ml Speiseöl
  • 200 ml Buttermilch

gut miteinander verrührt werden.

Nachdem getrennten vermischen der Mixturen wird die nasse Mischung so kurz wie möglich unter die trockene Mischung gehoben und anschließend schnell in die Muffinförmchen gefüllt. Schnell in den vorgeheizten Backofen… Nach 15 bis 20 Minuten Backzeit dürfen die Muffins den Backofen verlassen. Ich wünsche euch Spaß beim Naschen…

„Monsterbrot“ Mischbrot mit Sauerteig hergestellt

Jetzt ist es schon wieder einige Tage her, der Tag der gesunden Ernährung hat mir endlich den passenden Anlass geliefert um euch meinen Brotbackeifer zu beichten. Seit vielen Wochen gab es in unserem Haushalt kein gekauftes Brot. Erst waren es merkwürdige Versuche, mittels einer Tüte backfertigem Sauerteig oder Trockenhefe, Brote zu backen. Nach ein, zwei gescheiterten Versuchen wusste ich, dass wenn ich den Plan kein Brot mehr zu kaufen umsetzen wollte, einen echten Sauerteig in mein Leben lassen musste. Wie viele Menschen die unbedingt leckeres Brot backen möchten, es bisher aber noch nie versucht haben, hatte ich eine riesen Angst davor mich an einen Sauerteig zu wagen. Tagelang tat ich nichts als zu recherchieren und mich schlau zu lesen. Immer mehr Angst vor dem Sauerteig machte sich breit… doch ich war sicher, nur wenn ich es schaffte einen Sauerteig mein Eigen zu nennen, würde ich um das blöde Brotkaufen herum kommen. An dieser Stelle fragt sich der eine oder andere warum ich mich so anstelle und nicht einfach wie so ziemlich jeder Mensch mein Brot im Supermarkt kaufe. Dazu mag ich jedoch gar nicht viel sagen, schaut euch die Zutatenlisten auf den Brotverpackungen an und ihr wisst Bescheid…

Meine Rettung war dieses Forum. Hier las ich mehrere Stunden, machte Notizen und wagte es dann endlich… Allen denen es ähnlich geht, lege ich diese Seite wirklich ans Herz. Lasst euch nicht verunsichern und traut euch 😉

Dass ich mittlerweile Brot mit meinem eigenen Sauerteig backe verdanke ich nur der eben verlinkten Internetseite, weshalb ich an dieser Stelle auch nicht weiter auf die Herstellung eines Sauerteiges eingehen möchte… jetzt machen wir einen Zeitsprung, wir befinden uns in der Gegenwart:

Mein Sauerteig wohnt die ganze Woche im Kühlschrank und wird in regelmäßigen Abständen mittels der Einstufenführung zum Leben erweckt. Ich backe meine Brote bisher nur nach diesem Rezept. Und ich werde erst ein anderes Rezept testen wenn dieses mir zum Hals raushängt (spätestens dann beherrsche ich das Rezept im Schlaf)  😉

Anjas Mischbrot lässt sich stark variieren ,was ich während meiner zahlreichen Backorgien erfahren konnte. Ich backe das Brot mit etwas weniger Wasser da mein Sauerteig schon recht flüssig ist. Ab und zu gebe ich etwas Kümmel zum Teig hinzu und auch andere Mehlsorten verträgt dieses Rezept. Oft gebe ich etwas mehr Roggen- oder sogar Dinkelmehl hinzu. Hauptsache die Mehlmenge stimmt am Ende. Das Formen der Brote muss ich noch üben und wie ,0Anhand dieser Bilder zu sehen ist, lässt sich leicht erklären warum ich mein Brot Monsterbrot nenne. Ein solcher Brotlaib nimmt ein ganzes Bachblech ein und reicht für uns (zwei Vielbrotesser) Ca. 14  Tage. Ich viertele den Laib und friere min. zwei Teile ein. Ein großer Teil eines Viertels überlebt den ersten Abend nach dem Backen meist nicht und wird zu einer Traumhaften Brotzeit verarbeitet. Ich hoffe ich konnte euch ein wenig ermuntern. Brotbacken macht unheimlich viel Spaß…

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Apfelmuffins „Volles Korn“

Vorweg, ja, gestern war Valentinstag. Ich habe es nicht vergessen, ich habe es ignoriert. Wo man nur hinsieht… Valentinstag. Da ich nicht sehr viel für „Feiertage“ wie Muttertag, Vatertag, Valentinstag und Co. übrig habe, muss ich euch enttäuschen und fahre hier nicht nachträglich mit einem Valentinstagrezept auf.

… Motiviert vom Brot backen habe ich mal wieder ein kleines Muffinexperiment (mit Weizenvollkornmehl) gewagt. Ich wurde nicht enttäuscht, denn rauskamen saftige und fruchtige Vollkorn- Apfelmuffins. Und so geht’s:

Der Backofen wird auf 160 ° C vorgeheizt. In einer großen Schüssel werden derweil

  • 200 g Weizenvollkornmehl
  • 1,5 TL Backpulver
  • 1,0 TL Natron

vermischt. Im Anschluss werden zwei schöne Äpfel geschält, entkernt und bis auf 6 Spalten, entweder klein gerieben, oder fein gestückelt.  Die übrigen 6 Apfelspalten werden jeweils halbiert und beiseitegelegt.

In einer anderen Schüssel müssen

  • die zerkleinerten Äpfel
  • 1 Ei
  • 50 g Zucker
  • 50 g Speiseöl
  • 100 g Buttermilch
  • 30 g Rosinen

und eine Prise Zimt miteinander vermengt werden. Jetzt werden beide Mixturen so kurz wie möglich zusammengerührt und anschließend in die Muffinförmchen gegeben. In jede „Portion“ wird jetzt eine der halbierten Apfelspalten gedrückt und dann wird das Blech schnell in den Ofen geschoben. Nach 20 Minuten im heißen Ofen sollten die Muffins durch gebacken sein. Leckerschmecker, „Volles Korn“.

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Smarties Cookies

Jaaa, es ist viele Tage her, das ich mich gemeldet habe. Schulstress, Stress auf der Arbeit und auch ein kleines bisschen Lustlosigkeit waren Schuld an meiner kurzen Blogpause. Doch jetzt geht’s wieder rund. Passend zum Lernstress habe ich zuckersüße und beruhigende Cookies mit Smarties gebacken. Das originalamerikanische Rezept findet ihr hier und für alle die der englischen Sprache nicht so mächtig sind, gibt es sogar ein Video das auch die letzten Fragezeichen beseitigen sollte.
Diese Cookies müsst ihr einfach nachbacken, macht aber bitte nicht den Fehler und rechnet die Kalorien eines Kekses aus ^^

…und so sehen die Cookies vor dem Backen aus…

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Nutella Muffins mit Toffifeekern


Das Ergebnis meines heutigen Experiments schmeckt mir. Die Muffins sind zwar ein wenig zusammengefallen schmecken dafür aber umso besser. Nicht zu süß mit einer ganz feinen Schokonote und einem Toffifeekern.

Zum Nachbacken braucht ihr:

  • 190 g Mehl
  • 1,5 TL Backpulver
  • 0,5 TL Natron
  • 60 g Zucker
  • 60 g Joghurt
  • 60 g Speiseöl
  • 80 g Nutella
  • 6 oder 12 Toffifee

Der Backofen kann schon vorgeheizt werden, ich habe 160°C Umluft gewählt. Wie immer werden die trockenen und die nassen Zutaten getrennt voneinander vermengt.
In einer großen Schüssel das Mehl, das Backpulver und das Natron vermengen. In einer anderen Schüssel alle übrigen Zutaten mit Ausnahme der Toffifee vermengen. Nur noch (so kurz wie möglich) den Inhalt beider Gefäße miteinander verrühren und in die Muffinförmchen füllen. In jedes mit Teig gefüllte Förmchen wird jetzt ein bzw. ein halber Toffifee (wie in meinem Fall)  gedrückt. Bei 160°C Umluft habe ich die Muffins gebacken, wobei der Toffifee dabei schmilzt und später, nach dem Abkühlen einen raffinierten, „karamelligen“ und nussigen Kern bildet.
Leckerschmecker!

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Honey-Oat-Sandwich


Auch wenn ich längst nicht so flott wie Ina mit ihrer Bolognese-Spinat-Lasagne  war, so habe ich es dennoch geschafft, ein Rezept das ich auf einem Blog gesehen habe, innerhalb weniger Stunden selbst auszuprobieren… Vorgestern gebloggt und von mir gelesen, gestern nachgebacken und heute blogge ich 😉
Erst einmal ein Lob an Nyla vom cookmania Blog, wenn das Sandwich auf dem Foto nicht so super lecker ausgesehen hätte, wäre es nie zu diesem Blogeintrag gekommen.
Natürlich konnte ich nicht anders, als das Rezept ein wenig abzuwandeln (ich hoffe das wird mir nicht übel genommen). Hier kommt ihr zum Originalrezept (von dem ich nur geringfügig abgewichen bin).
Hier kommt „mein“ Rezept:

Für das Brot

  • 330 g Weizenvollkornmehl
  • 1 TL Olivenöl
  • 75 g Honig
  • 1,5 TL Trockenhefe
  • 200 ml lauwarmes Wasser
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Paprikapulver
  • 4 EL Haferflocken

Für die Soße
Senf, Honig, Öl, Salz, Pfeffer, Petersilie, Wasser

 
DAS BROT
Alle Zutaten müssen gut miteinander vermengt werden, der Teig muss solange geknetet werden bis er nicht mehr klebt, zur Not muss hierfür noch ein wenig Mehl hinzugegeben werden. Nachdem aus dem Teig eine Kugel geformt wurde, muss der Teig 30 Minuten gehen. Die Teigkugel sollte sich im Volumen fast verdoppelt haben. Jetzt muss ein Baguette geformt werden. Hingegen des Originalrezepts denke ich, das man höchsten ein „großes“ (für mich normal großes) oder zwei kleine Baguettes formen kann. Anschließend muss das Brot ein wenig befeuchtet werden, damit die Haferflocken auf dem Brot haltfinden.  Nach 20 Minuten Backzeit bei 200°C Umluft ist das Brot fertig. In meinem Fall war es genau richtig, nicht zu kross, nicht zu weich…
DIE SOßE
Alle Zutaten zu einer Soße vermengen, da ich leider keine genauen Mengen angeben kann (ich mache das nach Gefühl) rate ich dazu von allem ein bisschen zu nehmen und dann ein wenig auszuprobieren 😉
DAS BELEGEN
Nach kurzer Zeit des Auskühlens habe ich das Brot mit hauchdünnem Putenbrustaufschnitt und Scheibenkäse belegt. Dank der Restwärme des Backofens schmolz der Käse schnell. Zum Schluss kamen noch Zwiebelringe, Tomaten- und Gurkenscheiben und Eisbergsalat, sowie die Honigsenfsoße aufs Sandwich.  Lecker, lecker.. danke cookmania

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Mein einfaches Rezept für Waffeln

Für alle die hier ein super ausgefallenes Waffelrezept erwarten, muss dieses Rezept eine herbe Enttäuschung sein. Für alle die ein super unkompliziertes Waffelrezept suchen, kommt hier die Rettung.

Mit relativ wenigen Zutaten bekommt man diese doch sehr schmackhaften Waffeln hin.

Ihr benötigt:

  • 125 g Margarine
  • 125 g Zucker
  • 6 Eier
  • 250 g Mehl
  • 250 ml Milch
  • 1 TL Backpulver
  • Nach Belieben etwas Vanillezucker oder Zimt

Als erstes schlage ich das Eiweiß steif. Danach verrühre die Margarine, den Zucker und das Eigelb miteinander und gebe nach und nach die Milch hinzu.

Nun kommt das Mehl mit dem Backpulver hinzu. Zum Schluss muss der Eischnee vorsichtig untergehoben werden. Wenn möglich sollte man den Teig jetzt eine halbe Stunde ruhen lassen.

Wir haben zu den Waffeln heiße Kirschen und Sahne gegessen.

Ich bin im Übrigen stolze Besitzerin eines Doppelwaffeleisens und kann ein solches nur empfehlen. So geht das Waffeln backen doppelt so schnell 😉

Viel Spaß bei eurem Waffelevent ♥

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Das letzte Jahreswechselrezept kommt von mir


Jaaa, ich weiß, ich bin spät dran. Nur kann ich nicht anders als dieses Rezept zu posten, auch wenn es mehr zur Weihnachtszeit und zum Jahreswechsel gehört. Es gibt viele Worte bzw. Begrifflichkeiten für diese kleine, unscheinbare Köstlichkeit. Ich sage „Neujahrsröllchen“ oder „Neujahrskuchen“, andere sagen aber auch „Krüllkuchen“ oder „Eiserkuchen“.

Worum es sich genau handelt wird den Meisten nicht klar sein. Ich spreche hier von einer feinen Waffel die es bei uns im Friesland, aber auch in anderen norddeutschen Gegenden zur Weihnachtszeit bzw. zum Jahreswechsel gibt.

Das zum Backen der Waffeln benötigte Hörncheneisen habe ich Anfang Dezember zum Geburtstag geschenkt bekommen. Leider habe ich es bis zum Jahresende nicht geschafft die knusprige Köstlichkeit zu zubereiten, weshalb ich erst jetzt Neujahrskuchen gebacken habe.
Mein Rezept lautet:

  • ½ Liter Wasser
  • 200 g Kandis
  • 200 g Butter
  • 450 g Mehl
  • 1 Ei
  • Gewürze wie Anis und Kardamom

Die Vorgehensweise:
Der Kandis wird in dem Wasser aufgelöst, beschleunigt wird der Vorgang wenn man das Wasser langsam erhitzt und den Kandis im warmen Wasser auflöst.
Nebenbei kann man die Butter mit dem Ei schaumig rühren.
Nachdem der Kandis aufgelöst ist und das Wasser nur noch (höchstens) handwarm ist, kann das Kandiswasser zur Butter/Eimischung hinzugeben und verrührt werden. Jetzt wird das Mehl mit eingerührt.
Zum Schluss wird der Teig nach Belieben mit Anis und Kardamom gewürzt.
Nach einigen Stunden Ruhezeit kann der Teig Löffelweise im Hörncheneisen ausgebacken werden. Sobald die Neujahrskuchen die erwünschte Bräunung erreicht haben, rollt man die Waffeln zu einem Hörnchen.
Fertig sind die Neujahrskuchen. Wie die meisten Friesen, lassen wir uns die Neujahrskuchen zu einer guten Tasse Tee schmecken.

Daimtorte ausführlich

Ein Moin an meine treue Leserschaft. Wir sind aus Hessen zurück und hatten ein paar sehr schöne Tage dort. Es gab gutes Essen, entspannte Stunden und ein ganz gemütliches Silvesterfest.

Wie im letzten Jahr versprochen kommt heute die ausführliche Beschreibung meiner Daimtorte. Wobei ich mich gleich an dieser Stelle entschuldigen muss. Leider kann ich wie so oft keine genauen Mengenangaben für meine Tortenfüllung machen. Ich hoffe ihr habt trotzdem Lust diese Torte nach zu backen, denn sie schmeckt wirklich super schoki-lecker. Diese Torte lässt sich gut vorbereiten und schmeckt nach einer Nacht im Kühlschrank noch besser…

1. Backt den Tortenboden am besten am Vorabend. Für diese Torte gebe ich dem Teig noch einen Löffel echten Kakao bei.

2. Die Daimcreme kann auch schon am Vorabend vorbereitet werden. Hierzu schmelze ich den Inhalt einer Packung Daim (auf niedriger Temperatur, auf dem Herd). Besser man lässt den Schmelzvorgang nicht außer Augen, die Gefahr dass die Creme anbrennt ist relativ hoch. Unter ständigem rühren gebe ich einen Schuss Milch hinzu, so wird die Masse gestreckt und bleibt nach dem abkühlen cremig. Ich muss gestehen das ich beim letzten Mal nicht genug Milch zugegeben habe, so war die Masse am Ende doch recht Fest und das merkte man auch auf der Torte. Nehmt also lieber ein wenig mehr Milch, wie Fest die Masse am Ende wird könnt ihr mit Hilfe eines Löffel testen. Wird die Daimcreme am Löffel sehr Fest, könnt ihr noch ein wenig Milch hinzu geben.

3. Die fertige Creme fülle ich in einen Gefrierbeutel und verschließe diesen mit einem Frischhalteklipp.

4. Nach dem der Tortenboden gut abgekühlt ist, schneidet ihr den Boden in drei gleichgroße Teile.

5. Jetzt schneide ich eine Ecke von dem Gefrierbeutel, in dem sich die Daimcreme befindet, ab und verteile 2/3 der Masse auf den Tortenböden.

6. Nun schlage ich zwei Becher Sahne auf und gebe den Rest der Daimcreme, sowie einen Löffel Kakao hinzu. Eine Portion Sofortgelatine sorgt für die nötige Festigkeit.

7. Damit alles gerade wird, lege ich den Tortenring der Springform (mit dem der Tortenboden gebacken wurde), um den ersten Tortenboden. Auf dem ersten Tortenboden sollte nun ca. ¼ der Sahne glatt verteilt werden. Dann wird der zweite Boden aufgelegt und ebenfalls mit ¼ der Daimsahne glatt bestrichen. Zuletzt wird der dritte Boden aufgelegt und ein wenig angedrückt. Dann muss der Tortenring entfernt werden.

8. Jetzt verteile ich den Rest der Sahne auf der Torte und „bedecke“ die gesamte Torte, so dass die Teigböden nicht mehr zu sehen sind.

9.  Zum Schluss kann die Torte verziert werden. Ich habe die gesamte Torte mit Kakao bestreut und anschließend bin ich mit dem Teigschaber über die Sahne und habe „Schlieren“ in die Sahne gerieben (vielleicht versteht ihr was ich meine ^^).

Jetzt hoffe ich, ihr könnt mir folgen und das Nachbacken fällt nicht zu schwer. Außerdem hoffe ich dass ihr auch ohne die fehlende Mengenangabe für die Daimcreme zurechtkommt. Falls jemand eine gute Mengenangabe findet, würde ich mich freuen, wenn diese hier gepostet wird. 😉

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